Wir als Bildungs- und Begegnungshaus möchten unserer Verantwortung für die Welt nachkommen.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, unsere (Um-)Welt, die nähere und auch die fernere, soweit möglich fair und nachhaltig zu gestalten. Nachhaltig zu handeln bedeutet gleichermaßen ökologisch, ökonomisch wie sozial verantwortlich zu agieren. Unsere Bemühungen sollen sich dabei ganzheitlich auf alle Bereiche erstrecken, die in unserem Haus aufeinander treffen. Darunter fallen zum Beispiel die Hauswirtschaft mit der Küche und der Reinigung, die Hausmeisterei in Bezug auf Energie- und Wasserverbrauch und auch der Bildungsbereich.

Das Jugendkloster verbindet gerade durch die Geschichte als sich selbst versorgendes Kloster eine Nähe zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“. Unser Ziel ist es, durch praxisnahes Lernen den Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu beleben. Der Klostergarten und das weitläufige Gelände bieten die Gelegenheit dazu. Der Anbau von Kräutern und Gemüse, die Verwertung dessen in der Küche oder an Kochabenden, ein Lehrpfad und ein Aquaponik-System, welches die Aufzucht von Fischen und Kultivierung von Nutzpflanzen verbindet, sind geplant. Weitere Ideen sollen unter anderem durch die Beteiligung von Gästen und/oder in Kooperationen mit örtlichen Vereinen, zum Beispiel mit der Katholischen Landjugendbewegung, und Einzelpersonen entwickelt werden.