Stille Protestaktion - Jugendbildungshäuser benötigen Hilfe!

Auch wir wollen mit einem stillen Protest auf unsere bedrohliche Situation aufmerksam machen. Wahrscheinlich werden die (Jugend-)Bildungshäuser mit am längsten unter der aktuellen Krise leiden und länger als andere von Schließung und Leerstand betroffen sein. Wir verstehen das sehr gut und leisten gern unseren Anteil an der verantwortlichen Lösung dieser Pandemie. Gleichzeitig funktioniert sozialpädagogische und jugendpolitische Bildungsarbeit nicht ohne Kosten zu verursachen. Da sie eben auch systemrelevant und präventiv wirkend ist, steht die Bezuschussung dieser Arbeit außer Frage, sodass unter anderem das Bistum Osnabrück erhebliche finanzielle Mittel in den Betrieb der Bildungshäuser steckt. Darüber hinaus profitieren andere vergleichbare Häuser von finanziellen Zuschüssen des Landes. Das ist bei uns anders. Wir agieren und wirtschaften in einem normalen Haushaltsjahr ohne diese Zuschüsse. Unsere Mitarbeiter*innen sind bereits auf Kurzarbeit und alle Maßnahmen zur Reduzierung der laufenden Kosten sind getroffen worden. Dennoch bleibt ein bedrohliches monatliches Defizit. Daher werden unsere Häuser diesen weiten Weg bis zum vollständigen Neustart nur gehen können, wenn Hilfe in Form von Rettungsschirmen auf Landes- und Bundesebene gespannt werden. Uns geht es ähnlich wie allen Jugendherbergen und Beleghäusern, die als gemeinnützige Vereine organisiert sind: Wir können keine Gewinne erzielen, um damit bedeutende Rücklagen zu bilden. Deshalb benötigen wir und alle anderen Jugendbildungshäuser jetzt Hilfe und Planungssicherheit.
Bitte verbreitet diesen Aufruf um Hilfe und unterstützt die Zukunft der Jugendbildung und ihrer Orte im Land Niedersachsen.
DANKE!