Die Sozialenzyklika Benedikts XVI. vom 29. Juni 2009 wurde hierzulande nur kurz in der medialen Öffentlichkeit besprochen. Der Inhalt wurde insgesamt begrüßt, wenn auch, und das nicht nur zwischen den Zeilen, eine verhaltene Enttäuschung geäußert wurde. Man hatte den Eindruck, dass diese Enzyklika nach ihrer Veröffentlichung bereits innerhalb weniger Tage aus der öffentlichen Debatte verschwunden war.
"Die Sozialenzyklika Benedikts XVI. wird erst jetzt wirklich wahrgenommen", titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung vier Monate später. Warum könnte der erste Eindruck getäuscht haben? Steckt etwas bislang Unentdecktes in der Enzyklika? Im Sozialen Seminar werden die Kerngedanken der Enzyklika präsentiert, um dann gemeinsam die Frage nach ihrem Stellenwert und ihrer Bedeutung zu diskutieren.
Dazu sind Gesprächspartner aus Kirche und Caritas eingeladen, um mit uns die Sozialenzyklika in Form eines ergebnisoffenen Dialogs auf ihre theologischen und praktischen Implikationen hin zu reflektieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Sozialen Seminar und dem Caritasverband, im Katharina von Bora Haus am Loruper Weg 8 in Sögel, statt.